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26.-29.01.2012

Antifaschistischer Ausflug nach Wien

Wir beteiligen uns an den Protesten gegen den Ball der Wiener Korporierten auf dem sich Europas Rechtspopulisten und Nazis ein Stelldichein geben. Dich kostet die Reise inkl. Unterkunft, Fahrt und Frühstück 30€! Abfahrt von Potsdam.

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Am 27. Januar 2012, dem Jahrestag der Auschwitzbefreiung, findet der Ball des Wiener Korporationsringes (WKR) statt. Dort treffen sich jedoch nicht nur ein paar Burschenschafter in Frack, Schärpe und Schmiss. Vielmehr ist das Treffen in der Wiener Hofburg, dem Sitz des österreichischen Bundespräsidenten, ein Stelldichein der alten und neuen Rechten Europas.

Im veranstaltenden WKR sind 21 Studentenverbindungen organisiert, die sich politisch in einem Spektrum zwischen national-freiheitlich und völkisch-deutschnational bewegen. Federführend ist hier zum Beispiel die Wiener Burschenschaft Olympia, die bei einer Tagung in Eisenach „die Unterwanderung des deutschen Volkes durch Angehörige von fremden Völkern“ befürchtete und immer wieder durch Gäste wie den Holocaustleugner David Irving oder den NPD-Barden Frank Rennicke auffällt.

Der Ball ist mit etwa 2.000 Besucher_innen nach eigener Angabe das größte couleurstudentische Event im deutschsprachigen Raum. Komplettiert wird das illustre Treffen beim WKR-Ball von Delegationen diverser Rechtspopulisten wie Pro Köln, der Schweizer Volkspartei, Front National (Frankreich) und Vlaams Belang (Belgien). Es wird deutlich, dass Burschenschaften einmal mehr als Bindeglied zwischen der bürgerlichen Rechten und Nazis fungieren.

In Österreich, in der die FPÖ mit Parolen wie „Asylbetrug heißt Heimatflug“ einen Wahlerfolg von 26% einstreichen konnte, wundert es nicht, dass die bisherigen Proteste und Gegendemonstration unter fadenscheinigen Begründungen verboten und kriminalisiert wurden.

Wir wollen den Kontakt zu Wiener Genoss_innen halten, uns mit ihnen inhaltlich austauschen und sie zu den Anti-Nazi-Protesten nach Dresden im Februar einladen, wohin die Brandenburger Falken auch einen Ausflug machen werden.
 
 
 
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KEINE STIMME DEN NAZIS!